1972 wurde Opfingen vom selbstständigen Dorf zum Stadtteil von Freiburg.Die Nähe zum städtischen Leben brachte uns seither viele Vorteile aber auch einen großen Nachteil - immer mehr verlieren wir den wichtigsten Aspekt einer dörflichen Gemeinschaft: die menschliche Nähe.
Die daraus resultierende sorgende Gemeinschaft war im Dorf nicht zentral organisiert oder finanziert, sie war Teil einer guten Nachbarschaft. Zu diesem positiven Aspekt des dörflichen Lebens wollen wir unseren Stadtteil Opfingen wieder zurückführen, wir wollen wieder zum sozialen Dorf werden.
Die erste Aktion des BürgerNetzwerks Opfingen e.V. zur Verwirklichung des sozialen Dorfs heißt:
Wir wollen Menschen dazu ermuntern selbst aktiv auf andere zuzugehen und in Eigeninitiative soziale Netzwerke zu bilden. Als Teil der Aktion bieten wir weiterhin kostenfreie Möglichkeiten zur Begegnung bei kulturellen Veranstaltungen, bei Vorträgen oder unserem Plaudertreff.
Auf dem Platz vor der katholischen Kirche in Opfingen kann jetzt auf einer XXL-Bank miteinander geredet und zugehört werden.
Das Opfinger Plauderbänkle entspricht den "Schwätzbänkle" der Stadt Freiburg, einem Projekt zu Begegnung und Austausch: Wer mit anderen ins Gespräch kommen möchte, nimmt einfach Platz.
Unser Plauderbänkle wird noch mit entsprechenden Schildern gekennzeichnet, was hilft, ungezwungen miteinander ins Gespräch zu kommen. Das "Plauderbänkle" schafft durch die einfache Einladung zum Gespräch Gelegenheiten zum Austausch von Menschen jeden Alters. Miteinander zu reden, kann Menschen, selbst wenn man sich nicht kennt, verbinden. Zudem können aus gelegentlichen Treffen auf dem Bänkle neue Kontakte und Bekanntschaften entstehen.
Initiiert und finanziert wurde das "Plauderbänkle" vom BürgerNetzwerk Opfingen e.V. Vorgesehen ist eine Übergabe an die Römisch-Katholischen Kirchengemeinde Freiburg-Tuniberg/ Opfingen.
Ein Herz-Kreislaufstillstand ist einer der Notfälle bei dem jede Minute zählt. Wenn nicht innerhalb von fünf Minuten mit der lebensrettenden Herzdruckmassage begonnen wird, erleidet das Gehirn irreversiblen Schäden.
Aber selbst in Freiburg, mit hervorragend organisiertem Rettungsdienst, trifft dieser meist erst nach sieben Minuten, in den Stadtteilen wie Opfingen erst nach 9-12 Minuten, beim Patienten ein. Um optimale Überlebensraten zu erreichen, müssen die ersten Minuten bis zum Eintreffen von Rettungswagen und Notarzt besser organisiert werden. (Mehr: https://regionderlebensretter.de).
Eine wichtige Rolle spielen dabei schnell erreichbare Defibrillatorgeräte. Bisher gab es lediglich ein solches Gerät für Opfingen/ St. Nikolaus.

Um die schnelle Erreichbarkeit eines Defibrillators zu gewährleisten hat das BürgerNetzwerk Opfingen e.V. die Notfallversorgung in unserem Stadtteil zusammen mit dem DRK Opfingen-Waltershofen ausgebaut und einen der neuen Standort für einen frei verfügbaren Defibrillatoren aus Mitteln des Vereins finanziert. Weitere Defibrillatoren wurden durch Finanzielle Mittel des Ortschatsrates Opfingen, des Gewerbevereins und viele private Spender initiiert.
Für das Team des Plaudertreffs suchen wir Freiwillige mit sozialem Interesse, die sich regelmäßig um die Organisation des Plaudertreffs vor Ort und die Veranstaltungen zu besondernen Themen kümmern möchten.
Von der Plaudertreff-Idee ausgehend richtet sich der Plaudertreff an keine bestimmte Altersgruppe, derzeit sind unsere Gäste mehrheitlich im Seniorenalter. Unsere unverbindliche Kontaktmöglichkeit kann aber in Zukunft ausgebaut werden. Ihr Engagement und Ihre Ideen sind gefragt und können eingebracht werden, -wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.
Weitere Informationen geben wir gerne, Sie können sich mit Ihren Fragen per E-Mail an

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